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Status Edit

alt, dringlich

OrtEdit

Das Dorf Glenn Finnen in den nordöstlichen Wäldern des Cormanthor.

StartEdit

Seltsame Ereignisse in einer Gewitternacht. Beim Betreten des Gasthauses scheint es so, als befände sich jeder einzelne Einwohner des Dorfes in dieser Nacht im Gasthaus. Die Stimmung ist angespannt. Es herrscht Schweigen oder wird nur leise geflüstert. Dann hallt von draußen ein gellender Frauenschrei durch die Nacht. In der angrenzenden Scheune brennt Licht und es finden sich blutige Spuren, ein totes Pferd und die Überreste eines Nachtlagers. Sonst ist aber niemand in der Scheune. Die Bewohner des Dorfes beantworten keine Fragen und tun alle so, als hätten sie nichts gesehen oder gehört. Bei weiteren Fragen werden sie sogar ärgerlich und aggressiv.

GeschichteEdit

Vor vielen Jahrhunderten, mit dem Fall von Myth Drannor, flohen nach dem Ende des Krieges viele schreckliche Geschöpfe und Dämonen aus den Ruinen der Stadt in den Wald von Cormanthor. Die meisten davon wurden von den Elfen vernichtet, aber einige von ihnen konnten entkommen. Eines dieser Geschöpfe war die finstere Dämonin Ulschara, ein mächtiger Succubus. Sie errichtete nahe des Dorfes Glenn Finnen den Turm des Schwarzen Mondes und die Menschen dort verbrachten in seinem Schatten viele Jahre der Angst und des Schreckens. Monat für Monat forderte Ulschara Menschenopfer für ihre verdorbenen Rituale, die immer in der Nacht vor dem Neumond verschwanden. Immer verschwanden dabei abwechselnd eine Frau und ein Mann. Mit der Zeit wurde sie von 13 Priesterinnen begleitet, die halb Frau und halb Dämon waren. Die Priesterinnen hatten eine außergewöhnliche Anziehungskraft auf die Männer des Dorfes und führten viele von ihnen in den Turm, von wo sie nie mehr zurückkehrten. Ebenso verschwanden viele Menschen spurlos, die sich nach Einbruch der Dunkelheit noch aus dem Haus wagten. Irgendwann lehnten sich die Menschen des Dorfes mit der Hilfe eines Blutmagiers gegen die Dämonin auf. Der Kampf kostete fast alle von ihnen das Leben aber auch alle der 13 Priesterinnen wurden vernichtet. Keiner der Verbliebenen aber konnte Ulschara und ihre verdorbene Magie bezwingen und keine Waffe und kein Zauber konnten ihr ernsthaft etwas anhaben. Doch der Blutmagier war darauf vorbereitet. In einem Ritual hatte er ein Amulett geschaffen, das die Seele eines Dämons bannen konnte. Da er Ulschara nicht zu bezwingen vermochte, bannte er ihre Seele in dieses Amulett, solange wenigstens noch einige der Menschen am Leben waren. Den Turm versiegelte der Blutmagier und nur mit Hilfe des Amulettes konnte man das Siegel passieren. Das Amulett selber wurde von Generation zu Generation an den nächsten Blutmagier weitergegeben, bis einer der Hüter eine Möglichkeit fände, das Übel darin endgültig zu vernichten. Das Siegel verschließt nach wie vor den Turm, doch das Amulett befindet sich nun nicht mehr im Haus der verstorbenen Bluthexe, denn dort habt ihr bereits alles durchsucht. Es verschwinden aber seit einigen Monden wieder Menschen und wurde wieder von dämonischen Priesterinnen berichtet. Ein vollständiger Zirkel aus 13 Priesterinnen wäre vermutlich in der Lage Ulshara aus ihrem Gefängnis zu befreien …